Autogas Umbau




1. Befüllanschluß hinter der Tankklappe oder separater Füllanschluß



2. Reserveradmuldentank in verschiedenen Größen in der Radmulde oder Unterflur
unter Beibehaltung des Kofferraumvolumens oder Zylindertank bis 230 Liter.



3. Kompensierter Zweistufen-Verdampfer/Druckregler mit Membran, Wasser-Gas Wärmetauscher, internem Sicherheitsventil und Gasmagnetventil mit integriertem Filter.

4. Der Gasfilter befindet sich zwischen dem Druckregler und der Verteilerleiste der Einspritzdüsen.

5. Nach der Filterung im Gasfilter wird das LPG (Liquefied Propane Gas = Flüssiges Propangas) über
die Injektoren verteilt, und gelangt durch den Ansaugkrümmer in den Motor.

6. Druckschalter für die Umschaltung Gas/Benzin mit Leuchtdioden für die Gastank-Füllstandsanzeige.



7. Gasanlagensteuergerät- hier werden die Signale erfasst und für die Gasanlage umgesetzt. Bei frei programmierbaren Steuergeräten wird hier die individuelle Einstellung der Gasanlage für das Fahrzeug hinterlegt.



Autogas/Flüssiggas/LPG
Autogas ist eine Mischung aus Butan und Propan und nicht zu verwechseln mit Erdgas. Autogas hat sich gegenüber Erdgas durchgesetzt, so dass der überwiegende Teil an neueröffneten Gastankstellen Autogas anbieten. Der Vorteil von Autogas ist die Aufbewahrung bei relativ geringen 20 bar (Erdgas benötigt einen sehr hohen Druck von 200 bar). Durch die niedrigeren Druckverhältnisse von Flüssiggas sind Ersatzradtanks (Gastank anstelle des Ersatzrades) möglich. Dadurch verschwindet der Gastank komplett im Unterboden, der Laderaum des Fahrzeugs bleibt vollständig erhalten.

Sicherheit
Tests des TÜV-Rheinland bestätigten, dass Autogasfahrzeuge sogar so sicher wie Dieselfahrzeuge sind. Die 3mm starke Gastankwandung hielt stärksten Crashversuchen stand, bricht ein Gasschlauch z.B. nach einem Unfall, sperrt das Sicherheitsventil am Tank durch den Druckabfall in der Gasleitung sofort die Gaszufuhr zum Motor.

Umrüstdauer
Die Umrüstung eines Fahrzeugs dauert je nach Fahrzeug- und Motortyp um die 3-4 Tage.